Ausstiegsarbeit Rechts: Wie funktioniert das eigentlich?

(Kooperationsveranstaltung zwischen der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ und Kurswechsel Hamburg)

(Extrem) rechte Einstellungsmuster sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, welches es auf unterschiedlichen Präventionsebenen zu bewältigen gilt. Einen Teil dieser Arbeit übernehmen seit mehreren Jahren zivilgesellschaftliche Ausstiegsberatungen.

Neben Einblicken in die praktische Arbeit dieser Angebote, der Vorstellung von Standards, sowie dem Aufzeigen von funktionierenden Bildungsangeboten, werden die Referent*innen beleuchten, warum sich Menschen einer (extrem) rechten Ideologie zuwenden, aber auch, warum sie ihr den Rücken kehren. Außerdem sollen unterschiedliche Wege diskutiert werden, wie gegen Hinwendungen zu rechten Denkmustern/Strukturen vorgegangen werden kann.

Inhalt
– Vorstellung der Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ (BAG) und Kurswechsel Hamburg
– Qualitätsstandards
– Hin- und Abwendungsmotive (Praxisbeispiele)
– Was kann ich tun?

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Ausstieg zum Einstieg“ e.V. (BAG Ausstieg) ist der bundesweite Dachverband zivilgesellschaftlicher Akteure der Ausstiegs- und Distanzierungshilfe aus extrem rechten Zusammenhängen. Sie hat die Förderung zivilgesellschaftlicher Strukturen im Themenfeld zum Ziel und setzt sich parteiunabhängig für eine fachliche Arbeit ein.

Kurswechsel Hamburg ist Teil der BAG und bietet Menschen mit (extrem) rechten Einstellungsmustern, mit und auch ohne Szenezugehörigkeit, eine Distanzierungsförderung und Ausstiegsbegleitung an. Des Weiteren konzipiert das interdisziplinäre Team in diesem Zusammenhang spezielle Bildungsformate und fachliche Beratung für Fachkräfte und Multiplikator*innen. Ziel ist es dabei, Akteur*innen zu sensibilisieren und zu befähigen, Menschen bei ihrer Distanzierung und ihrem Ausstieg im Sozialraum angemessen zu begleiten.